Texte / Kritik

Der 1926 in Böhmen geborene Zeichner und Grafiker Pravoslav Sovak zählt zu den bedeutendsten grafischen Künstlern seiner Generation.

Der souveräne Umfang des in der Schweiz lebenden Künstlers mit allen grafischen Techniken wurde durch Ausstellungen in namhaften Museen und Galerien in Europa und den USA geehrt.

Auswahl von Texten und Vernissagereden

Sovak auf dem Muley Point, 1972

Grusswort von Jiri Grusa

 

Nun, einer der Pravoslav heisst, hat es auf Tschechisch einfacher, seine Sache zu vertreten. Der Name bedeutet «derjenige der berühmt wurde, da er das Richtige tat».

Es war gewiss nicht einfach in der Zeitspanne des Lebens von Pravoslav, das Richtige zu finden, geschweige denn zu machen. Wenn ich richtig zähle, hat er sieben Systeme absolviert, die alle das Richtige vertreten wollten und darunter zwei, die es blutig dekretiert haben.

Wenn Pravoslav Sovak heute, sowohl das Tschechisch Aufrechte, wie auch das Europäisch Feinste repräsentiert, und wenn man von ihm als vom «Meister der poetischen Verwandlung der Wirklichkeit» spricht, so ist dies ein Beweis dafür, dass die Wirklichkeit nicht bloss Geerbtes bedeutet, sondern eben das, was man verwirklicht. Das Schöne und der Ethos, die Kraft der eigenen Betrachtung haben in den guten Ausnahmefällen etwas gemeinsam.

Vor einem Dezennium in der Wiener Albertina habe ich ein wenig schablonenartig gemeint: Sovak würde in seinem Werk Zeugnis ablegen. Er verfolge den Gang der Dinge wie es nur ein Mensch seines Formates vermag. Heute würde ich hinzufügen, jeder Zeuge ist ein Erzeuger. Jede Perspektive ist introspektiv. Ein guter Künstler hat Weltenaugen.

Von einer Informationsgesellschaft zeugen Sovaks Zeichnungen und Aquarelle genau so präzis.

Eine symbiotische Bindung zwischen Betrachter und technisierter Rasterung einer medial geprägten Gesellschaft, die ihre Sterilität nicht mehr leugnen kann. Darum war Sovak von Anfang an der Wegbereiter der Postmoderne, der in seinen geformten Landschaften, die Formalisierung unseres Lebens zum Ausdruck gebracht hat als unbewusste Segmentierung unseres Blickfelds.

Mich hat immer seine Behandlung der digitalen Mediation interessiert. Vermischung und Auflösen von bestehenden Grenzen. Die Fotografie als Vorlage wird somit zu einer Aussage über die Bildung des Bildes. Man sieht darüber hinweg, die Konturen verschwimmen, die Zeit verwandelt sich in das Sein.

Seine – wie er sie selber bezeichnet – digitalen Arbeiten sind Auf- und Zeichnungen der temporären Spirale unserer Existenz. In unserer heuti­gen Ausstellung ist mehr als ein Drittel dieser neuen Schaffungs­etappe vertreten. Kein Wunder, das diese Postmoderne Dimension eine ausser­europäische inspirative Basis hat. Ich denke hier an ihr japanisches Moment. Eine ganz originelle Mischung.

Sovak unterliegt nicht dem Tempo des «Fortschritts». Das Ideologische ist ihm fremd. Hektik ist nicht seine Sache. Sein Kunstwerk steht ausser­halb der suggestiven Rhythmik der Epochentänze. Der Zeitgeist schlüpft in die Flasche der Phrasen, das Zeitlose wird befreit. Man fragt sich, was die Frage ist. Und weil man selber antworten muss, wird die Verant­wortung klar, die wir Menschen haben.

Sovak gelingt es (betrachten wir seine Radierungen) den Kontext zu fin­den – die neue Sicht wird ersichtlich. Wieder wird Ästhetik zur Ethik. Das Geheimnis der wahren Kunstwerke. Es geschieht dies mit einem Fein­gefühl, da seinesgleichen sucht. Sovaks Perspektive ist ein Spektrum der Elemente. Sie wirkt, weil sie das Wirkliche will, das Wesentliche.

Die Suche nach Antworten ist das richtige Fragen. Das richtige Fragen ermöglicht das richtige Schweigen im Angesicht eines Werkes das wortlos und wortfrei agiert.

München, 27. Februar 2008

 

Jiri Grusa

 

Schriftsteller

Erster Botschafter der Tschechei in Bonn (nach der Öffnung)

Präsident des Internationalen PEN-Clubs

Leiter «Diplomatische Akademie», Wien

Retrospektive Pravoslav Sovak 2008

 

Pravoslav Sovak gehört zu den bedeutenden Künstlern der Gegenwart. 1926 wurde er in Böhmen geboren, seit 1969 lebt er in der Schweiz. Sein Werk findet bereits früh internationale Beachtung: 1963 hat er seine erste Einzelausstellung im Kunstverein Kassel, 1964-66 zeigt er Arbeiten im Institute of Contemporary Art London, im Von der Heydt-Museum Wuppertal sowie im Stedelijk Museum Amsterdam. 1966 erhält er den bedeutenden Folkwang-Presse-Preis. Sein gesamtes grafisches Werk befindet sich in der Sammlung der Albertina in Wien.

Milan Kundera, Hilton Cramer, Werner Hofmann, Thomas M. Messer, Konrad Oberhuber, Vincent Gille, Helmuth Heißenbüttel und viele andere namhafte Autoren haben Beiträge über sein Werk verfasst. 1994 zeigt das Kupferstichkabinett Berlin seine Retrospektive «Zeitstreit» und veröffentlicht den Katalog des grafischen Werkes. 1995–2005 folgen Retrospektiven in der Nationalgalerie Prag, dem Pavillon des Arts Paris und der Albertina in Wien. In München, in der Versicherungskammer Bayern, ist ihm jetzt erstmals eine Retrospektive gewidmet, die auch seine neuesten digitalen Arbeiten einschliesst.

Mit seinen Werken, in denen komplexe Techniken von der Ätzradierung bis hin zur seltenen Fotogravüre zum Einsatz kommen, provoziert Sovak philosophische Fragestellungen. Er studiert den Zeitbegriff und insbesondere die durch die Medienwelt veränderte Wahrnehmung, die Wirklichkeitserfahrung aus zweiter Hand: «Die Sehweise der Fotografie, der Kamera oder der Fernsehkamera ist eine ‹Sehweise›, die längst allgemein akzeptiert ist: Die nicht direkt, sondern indirekt – technisch – vermittelte Wirklichkeit nehmen wir visuell als eigentlich direkt gesehene Wirklichkeit auf, den technischen Vermittlungsfaktor klammern wir schlichtweg aus.» (Pravoslav Sovak)

Der Entstehungsprozess einer einzigen Zeichnung dauert bei Sovak manchmal mehrere Jahre, immer wieder überarbeitet und verändert er sie. Die engmaschigen, die Grafiken oft in Gänze überziehenden Schraffuren erfordern intensives Betrachten. Dabei wird der Blick durch eine scheinbar aus der Tiefe des Bildes strahlende Lichtführung geleitet. Sovaks künstlerischer Ausdruck ist präzise durchgearbeitet, während er das Inhaltliche nicht selten für mehr als nur eine Interpretation offen lässt.

Pravoslav Sovak hat sich seit den siebziger Jahren intensiv mit amerikanischen Motiven befasst. Auf einer Reise nach San Diego beobachtete er aus dem Flugzeug die Wüsten von New Mexico und Nevada. Diese Wüstenregionen hat er seitdem schon mehr als 30 Mal mit dem Auto bereist, fotografiert, gezeichnet und in grafische Blätter umgesetzt.

Den größten Kontrast zu seinem Interesse an der noch vom Menschen unberührten Wüste bilden die Raster der Stahl-Glas-Architektur New Yorks, die wiederholt Ausgangspunkt für seine intensiven Studien werden.

Einen weiteren Schwerpunkt im Werk von Sovak bilden die «Museums-Blätter», in denen er den «Kultur-Raum» untersucht: Sovak «arrangiert» Besucher in Museumsräumen und nimmt diese – zunächst im Foto festgehaltene Situation – zur Grundlage für seine grafischen Blätter, in denen er seine ganze Meisterschaft in grafischer Technik entfaltet und gleichzeitig einen Kommentar zur Kunstgeschichte gibt.

Die 2007 gestartete neue Retrospektive von Pravoslav Sovak mit rund 130 Werken wurde bereits in unterschiedlichen Konzeptionen im Leopold-Hoesch-Museum Düren, im Kunstforum Ostdeutsche Galerie Regensburg sowie im Staatlichen Russischen Museum St. Petersburg gezeigt. Im Kunstfoyer der Versicherungskammer Bayern in München wird sie mit großformatigen digitalen Werken aus jüngster Zeit, die noch nie ausgestellt waren, weiter aktualisiert. Die Ausstellung wird von einem Filmbeitrag des Künstlers begleitet.

 

«Das Thema der Wüste hat für mich aus vielen Gründen elementare Bedeutung. Sie ist nicht Landschaft, die mir gehört. Seit ich die Landschaft meiner Kindheit verlassen habe, bewege ich mich durch Städte, Zivilisation, Kulturland. Und allmählich in der Wüste – ein Zugehörigkeitsgefühl, das abstrakter ist als das Zugehörigkeitsgefühl zu einem Baum und einem Haus am Fluss – und doch auf intuitiver Bindung beruht. Die Textur und Topographie der Wüste, ihre Weitsicht und weiten Horizonte: Dimensionen, denen keine politischen Grenzen gesetzt sind, die frei machen, auch arm und neidlos. Eine Landschaft, rein und karg, in der man im eigentlichsten Sinne zum Erdbewohner wird.» (Pravoslav Sovak)

 

Pressetext zur Ausstellung in der Versicherungskammer Bayern in München, 2008

Paroslav Sovak – Artikel im Künstlerlexikon

 

Nach Hitlers Einmarsch 1939 in die Tschechoslowakei und der Errichtung des Protektorats Böhmen und Mähren wird Sovak das Studium in allen Gymnasien des Protektorats Böhmen verboten. Hilfsarbeiter in einem Kaolinwerk. In dieser Zeit entstehen erste Zeichnungen und Holzschnitte. 1942 besucht Sovak eine Privatschule für Grafik und Design in Prag. Anschliessend studiert er an der Keramikfachschule von Bechynê (Südböhmen). Durch die Bekanntschaft mit dem Kunsthistoriker Vincent Kramář lernt er dessen Sammlung von Werken des analytischen Kubismus kennen. 1944 wird Sovak zu Befestigungsarbeiten in Ostmähren eingezogen. Nach dem Abitur 1945 am Gymnasium in Prag besucht er die dortige Kunstgewerbeschule; gleichzeitig wohnt er Vorlesungen an der Karls-Universität über Philosophie, Ästhetik und Kunstgeschichte bei. 1946 reist Sovak erstmals nach Paris. Eine Assistenzstelle an der Universität in Olomouc muss er – gezwungen durch die Machtübernahme der Kommunisten 1948 – bereits 1949 wieder verlassen. Seine künstlerische Tätigkeit ist in den folgenden Jahren sehr eingeschränkt. Bis 1954 arbeitet Sovak in diversen Betrieben der Schwerindustrie. 1958 reist er nach Paris, Venedig und Ägypten. Trotz Ausstellungen in Klagenfurt und Wien darf Sovak die Tschechoslowakei nicht verlassen. Um 1960 entwirft er Kostüme und Bühnenausstattungen für ein Prager Theater. 1963 folgen private Studienreisen (Kassel, München, Köln, Hamburg, Kopenhagen). 1968 verlässt Sovak die Tschechoslowakei und emigriert nach Deutschland. 1969 siedelt er in die Schweiz über, wo ihm politisches Asyl gewährt wird.

 

Sovaks Werk ist geprägt von den politischen, sozialen und kulturellen Rahmenbedingungen seines Heimatlandes, der ehemaligen Tschechoslowakei. Neben der Auseinandersetzung mit der böhmischen Landschaft herrscht ab den 1960er-Jahren die Stadt als Bildthema vor. Ab 1970 schlagen sich die Reisen in die USA, vor allem die Erfahrung der Wüsten Arizonas, im Motiv-Vokabular seines Werkes nieder. Seine Zeichnungen und Druckgrafiken zeichnen sich durch stetes Suchen und durch Variieren des Gefundenen aus. Als Ausgangspunkt vieler Arbeiten dient Sovak die Fotografie, die zu einem späteren Zeitpunkt wieder aufgenommen und mittels komplexer druckgrafischer Verfahren weiterentwickelt wird; der Entstehungsprozess zieht sich somit oft über mehrere Jahre. Seine abstrahierenden Bildfindungen basieren auf der Auseinandersetzung mit Landschaft und urbanen Strukturen. Collageartig verbindet er in seinen Werken den Menschen mit Architektur und bereichert seine Kompositionen durch weitere Bildfragmente, Texte oder sorgsam eingesetzte zeichnerische Strukturen, die wie mehrschichtige Lagen kleinster Raster im Bild figurieren. Sovak thematisiert so die Gleichzeitigkeit von Kultur, Technik und menschlicher Existenz – auch wenn letztere gerade durch die Absenz spürbar wird. Der Umgang mit Farbe bleibt dabei stets sparsam, reicht von monochromen Tönungen bis zu präzis gesetzten Farbfeldern. Es finden sich Themen, mit denen sich Sovak über längere Zeit beschäftigt, wie beispielsweise in der Werkgruppe der Museumsbilder, die er ab Ende der 1950er-Jahre verfolgt. Auf zahlreichen Reisen hält Sovak Museumsbesuche und damit Orte des kollektiven Gedächtnisses fotografisch fest. In den 1990er-Jahren erweitert er seine Bildcollagen zu Installations imaginaires. Wiederum geht er von fotografischen Aufnahmen gebauter Architektur, von Innenräumen, Fassaden oder Gebäudekomplexen aus. Diese werden durch gezeichnete Architektur in einer konstruktivistischen Haltung erfasst und lesen sich wie Gestaltungsvorschläge, die das Bestehende verändern oder neu definieren.

 

Sovaks jüngste Arbeiten sind vor allem Fotografien, in denen er seinen Fokus auf die Landschaft richtet, wobei auch hier der Mensch als deren Mitgestalter nicht in Erscheinung tritt.

 

Werke: Staatliche Museen zu Berlin, Kupferstichkabinett; Bern, Schweizerische Nationalbibliothek, Graphische Sammlung; Art Institute of Chicago; Dortmund, Sammlung Werner Kley; Düsseldorf, Museum Kunst Palast; Essen, Museum Folkwang; Hamburger Kunsthalle; Köln, Museum Ludwig; Kopenhagen, Statens Museum for Kunst; London, British Museum; Los Angeles County Museum of Art; Luxemburg, Kunstmuseum; New York, Salomon R. Guggenheim Museum; New York, Museum of Modern Art; Oslo, National Gallery; Paris, Bibliothèque Nationale de France; Philadelphia Museum of Art; Prag, National Gallery; Regensburg, Kunstforum Ostdeutsche Galerie; Rotterdam, Museum Boijmans Van Beuningen; Stans, Nidwaldner Museum; Vaduz, Kunstmuseum Liechtenstein; Washington D.C., Library of Congress; Wien, Albertina, Grafische Sammlung; Wuppertal, Von der Heydt-Museum.

 

Susanne Friedli

 

in: SIKART, Lexikon und datenbank zur Kunst in der Schweiz und in Liechtenstein, 2008

 

Den Lexikonartikel unter SIKART mit Werkabbildungen:

hier einsehen

Sovak – Arbeiten auf Papier

 

Pravoslav Sovak, 1926 in Böhmen geboren, gehört seinem Geburtsjahrgang nach zu einer Gruppe von Künstlern, die der eigentlichen Pop-Art und Minimal-Art-Generation vorausging, die zwischen 1928 und 1935 zur Welt kam, wie etwa Jasper Johns, Andy Warhol, James Rosenquist usw. Charakteristisch für sie ist eine aggressive Dynamik in der Komposition, eine Vorliebe für Farben und ein Sinn für eine monumentale und zugleich einfache Gestaltung grosser räumlich wirksamer Oberflächen, die alle den Künstlern davor nicht im selben Masse eigen sind.

Sovak teilt seine Vorliebe für klare Strukturen, die sich bei ihm zu vertikal-horizontalen Netzen, Dreiecken, Pyramiden oder Diagonalanordnungen ausformen und verdichten können, andererseits die Entdeckung der künstlerischen Aussage der Nebenprodukte menschlicher Kultur vor allem in seinem Falle der Medienwelt. Die Ikonen des Alltages, die Zeitungsbilder mit ihren durch die Reproduktionstechnik der Auflösung in Punkte verschwommenen Formen, oder die Schönheitsklischees, vor allem aber die Produkte der eigenen Kamera, werden in den sechziger Jahren zum Basismaterial seiner Grafiken. Sovak bejaht die Produkte der Mediengesellschaft, Reproduktion und Television, verwandelt diese aber in poetische Bilder, durch die am Ende in der Begegnung zwischen innerlich erlebter geometrischer Struktur und technisch übermittelten Bildern der Aussenwelt wahre Welterkenntnis in Erscheinung tritt. Hinter der Maske äusserer Abbilder vermag die ordnende Kraft des geometrisierenden Geistes etwas vom Wesen des Daseins zu enthüllen.

1999

Konrad Oberhuber

 

Auszüge aus «Sovak – Arbeiten auf Papier», Ausstellungskatalog Grafische Sammlung Albertina, Wien 1999

Vielseitig und dabei einheitlich bemächtigt sich Sovak seiner Themen, und bei allem Experimentieren scheint eine strenge Exaktheit des Bildes durch. Immer nähert er sich der Realität, um sich wieder von ihr zu entfernen. Aus extremen Aspekten werden die Themen in bestimmte harmonisierte Synthesen gebracht. Seine Bilder sind Gedanken über die moderne Welt und den Menschen in ihr. Es gibt keine einfachen Lösungen für den Konflikt des Menschen mit der Welt, und wahrscheinlich liegt gerade darin die Klugheit, dass Sovak bemüht ist, das Lebensproblem nicht zu lösen, sondern es bewusst zu machen. ( ... ) Er malt und radiert sein Thema: die Stadt. Er malt sie auf seine eigene Art: antidekorativ und antiimpressionistisch. Zeichnerisch. Er schliesst am Anfang aus seinen Bildern bewusst die Farbe aus. Er malt nur in Grau. Alles muss die Linie tragen, und die Form. Er malt traurige und kühle Stadtlandschaften. Die Mauer eines Irrenhauses. Ein Sportstadion, menschenlos und leer. Die Konstruktion eines Viadukts. Es ist keine lyrische Landschaft. Es sind Landschaften, antilyrisch und menschenlos. Eine Welt, in der sich der Mensch verliert, verlorengeht in Strassen, die nirgendwohin führen.

1959

Milan Kundera

 

1959